Firmenhistorie

kutscheGründungsdatum der Firma Seitz war das Jahr 1856, Gründer der Firma war Jakob Seitz. Neben dem Personentransport zwischen dem Hotel "Zum Goldenen Kreuz" und der Bahn übernahm Jakob Seitz die Funktion heutiger Omnibusse, indem er regelmäßig Gesellschaftsfahrten übernahm, z. B. Regensburg - Marienthal - Regensburg. Zunächst besaß er nur ein Fuhrwerk mit zwei Pferden und ein Austauschgespann. Er expandierte jedoch, als seine Söhne Georg, Joseph und Ludwig in dem Betrieb mitarbeiteten und schließlich die Firma übernahmen.

 

Zunächst boten sie ihre Dienstleistungen noch mit Pferden an. Auch der Stückgutverkehr mit der Eisenbahn wurde mit dem Pferdefuhrwerk erbracht. Sogenannten Stückgüter, daß heißt alle Güter, wie Kisten, Kasten, Ballen, Fässer wurden mit dem Pferdegespann von der Bahn zum Kunden und umgekehrt transportiert. Ebenso erfolgten Fernumzüge zuerst mit dem Pferdegespann zur Bahn, Nahverkehrsumzüge wurden weiterhin ausschließlich über Pferdekraft erledigt.

 Hist1

Der Transport erfolgte noch bis 1926 mit Pferden, erst dann erfolgte eine Umschreibung der Pferdefuhrwerke auf Personen- und Lastkraftwagen und die gewerbliche Anmeldung eines "Mietautobetriebes". In den folgenden Jahren wuchs die Firma auf einen Umfang mit ca. 8 Omnibussen, 12 LKW und 20 bis 25 Beschäftigten an.

 RAE357

Zum 01.01.1964 teilte sich die Firma Seitz in mehrere eigenständige Firmen, darunter eine Spedition, eine Werkstätte, ein Reisegeschäft und die von Ludwigs Sohn Gerhard gegründete Möbeltransportfirma, auf.

 

Heute betreibt nur noch Gerhards Sohn Stefan Seitz die Spedition Seitz. Der Dienstleistungsumfang wurde wieder erweitert, heute bietet die Spedition Seitz nicht nur Umzüge, sondern auch Kunst-, Klavier- und Computertransporte, Güter- und Schwertransporte, Überseeverpackungen und Hochregallagerungen an.